Ufo an Erde, Ufo an Erde, könnt ihr mich hören? Vermutlich nicht… und das wird auch so bleiben! Denn solange so Schwachmaten wie Löffel-Uri über den Bildschirm flimmern, werde ich den Teufel tun und mich mit Euch in Verbindung setzen… Zum Schluss muss ich mir noch sein Gequatsche über verbogenes Besteck anhören… obwohl, wenn ich mir’s anders überlege… das wäre sicherlich auch eine gute Möglichkeit… aaahhgggaahhggaahhggaahhgg
Es war wirklich an der Zeit, dass ein intelligenter und hoch geschätzter Mann wie Marcel Reich-Ranicki das ausspricht, was sich viele Menschen hierzulande denken. Danke dafür!
Gerade da die Spannung ins Unermessliche zu steigen droht – nur noch 4 Mädels sind im Rennen – verdirbt einem die BILD den Donnerstagabend. Sie will bereits wissen, dass Jennifer Germany’s Next Topmodel wird. Möglich ist das. Und seit Heulsuse Gisele nicht mehr mit von der Partie ist, muss man sich nicht einmal mehr aufregen. Selten gab es eine trottligere Kandidatin, selten habe ich beim Zusehen mehr gelitten. Nicht aus Mitleid, aus Ärger. Ist Gisele wirklich so, wie sie ist oder hat sie das alles nur gespielt, um sich von den anderen Kandidatinnen abzusetzen? Wenn ja, dann verdient sie einen Oscar für die beste Heul-Rolle. Sollte sie allerdings wirklich „echt“ gewesen sein, dann möge Gott sie vor der Welt beschützen und die Welt vor ihr.
Zur Feier des Ausscheidens haben wir den Gisele „Endlich bin ich draußen“ Gedächtnisfond eingerichtet. Als Mitglied darf sich zählen, wer den Song Mamacita von Menace anhört. Ein Lied, der Heulboje mit dem nasalen Weinen direkt auf den Leib geschneidert: „Mamacita du wirst es niemals lern’, du bist ein kleines dummes Mädchen und von einer Frau noch weit entfernt…“
Den Song gibt es überall im Netz (theoretisch), aus urheberrechtlichen Gründen verweisen wir allerdings auf itunes oder musicload. Unter den ersten 20 Downloadern, die 99 Cent in den Song investieren, verlosen wir 5 mal 10 ml original Gisele-Tränenflüssigkeit.
Lustig geht’s zu bei der dritten Staffel des Pro7-Schönheitscasting rund um Heidi Klum. Dieses Mal ist anscheinend nicht nur gutes Aussehen gefragt, sondern auch Talent im Rumkaspern. Recht so, schließlich kann auf Bildern retouchiert und nach Belieben verkleinert oder vergrößert werden, was von Mutter Natur anders gedacht wurde. Der Entertainmentfaktor lässt sich jedoch weder Hinschminken noch mit Photoshop-Effekten überarbeiten. Nach diesem Motto wurde bereits bei der Urteilsverkündung kräftig gesungen und getanzt – und zwar von der Jury selbst. Gesucht wurden die Mädchen, die mit Heidi nach New York fliegen dürfen. Zu entscheiden hatten das eine blonde Lockenmähne ohne weitere Auffälligkeiten, ein großbebrilltes Froschgesicht und ein leicht gispelig wirkender Dreitagebartträger, der aussieht wie der ältere Bruder von Bürger Lars Dietrich. Heidi selbst präsentierte sich in Hochform, immer noch sehr hübsch, allerdings mit neuer Frisur. Sorry, aber der Pony sieht echt scheiße aus!
Wie gesagt, es ging um die Fahrt nach New York und da darf, wenn wir schon beim Singen sind, der Frank Sinatra Klassiker „New York New York“ genauso wenig fehlen, wie der alte Gassenhauer von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“, den nicht nur Studenten nach dem dritten Bier lauthals mitgrölen. Vielleicht war ja Bürger Lars Dietrichs Bruder nie auf einer Studentenfete, denn an seiner Textsicherheit muss er noch gehörig arbeiten. Er sang:
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals in Paris…
Ääähhh? Was? Paris? Wieso Paris? Interessant wäre es zu wissen, wie er weitergesungen hätte… vielleicht so:
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals in Paris
dafür sitz ich jetzt im TV und reime wirklich mies.
Die Version für alle Gangsta-Kollegen aus dem Aggro-Lager wäre dann vermutlich:
Ich war noch niemals in New York,ich war noch niemals an der Ostsee
Doch ich heiße MC Sido und war deshalb in jeder …otze
DJ Tomekk, vor Jahren noch gefeierte HipHop-Karikatur, stolpert bei dem Versuch, sich zurück ins Rameplicht zu bugsieren. Als X-Promi beim RTL-Dschungelcamp angetreten, um Kakerlaken und Lisa Bund das Fürchten zu lehren, musste er vorzeitig abreisen – laut „Bild“ wegen eines gezeigten Hitlergrußes.
Dass Tomekk weder Stil noch Niveau hat, weiß man, seit er Beats baut, dass er aber dämlich ist, weiß man spätestens seit RTL.
Wahlkampf ist toll! Das Land ist in Aufruhr, die politischen Gegner dreschen sich Phrasen (danke C zum N, dein Name sei Duden ) um die Ohren und Städte werden mit Plakaten zugemüllt – und jedes Mal, wenn man es am wenigsten erwartet, kommt Günter Grass und nervt oberlehrerhaft mit Nazi-Geschichten.
Thematisch ist vor der Landtagswahl in Hessen sogar wirklich einmal etwas geboten: Kriminelle Jugendliche – da kann jeder mitreden. Und so trauen sich auch die Politiker mit Vorschlägen in den Vordergrund, die sonst nur im Sommerloch aus ihren Hinterbänken kriechen. Die Vorschläge reichen vom Handyverbot (tolle Idee und vermutlich sehr leicht zu kontrollieren), über Führerscheinentzug (sehr wirkungsvoll bei den 14 – 17-jährigen) bis hin zum pädagogischen Resozialisationsurlaub auf Fuerte Ventura mit Kursen in Birkenstock-flechten und Batik-malen (ich liebe diese Alt-68er). Das ist natürlich alles Mist!
Mein Vorschlag: Ein Handygebot.
All die jugendlichen Straftäter, die sich mit ihren Kumpanen zum Randalieren verabreden, würden automatisch von Innenminister Schäuble registriert. Dann müsste man nur noch die gespeicherten Daten auswerten und könnte die Strolche dingfest machen, bevor sie friedvollen Passanten aufs Maul hauen können.
Viele Köche – so heißt es – verderben den Brei. In Hessen reicht da ein einziger.
Roland Koch, Ministerpräsident und angetreten um als brutalstmöglicher Aufklärer das Land von korruptem Unrat zu befreien, bis er, gerade noch rechtzeitig, bemerkte, hoppla, ich bin ja selbst verwickelt. Macht ja nichts, kann ja schließlich jedem mal passieren… Schnell noch ein paar belastende Akten verschwinden lassen… muss ja nicht jeder gleich mitbekommen… Auf dem Weg zur Urne können derlei Informationen beim mündigen Bürger schon einmal verloren gehen und so darf Herr Koch weiter seine Schnitzel brutzeln. Quelle: www.spiegelfechter.com
Bevor aber der Ofen aus ist, ist der stets latent farblos wirkende Ministerpräsident bemüht wieder Farbe ins Spiel zu bringen – mit orangefarbenen Schals und schwarzer Polemik. Auf seiner Homepage verspricht er 100000 neue Jobs. Vermutlich werden davon die Hälfte in den JVAs als Wärter geschaffen. Die werden nötig sein, wenn Herr Koch all die Jugendlichen einsperren will, die dank seiner Sparpolitik im sozialen Bereich nun straffällig wurden. Das scheint überhaupt der Trick zu sein. Man streiche 1. tausende Stellen bei Sozialpädagogen, Streetworkern, Sozialarbeitern, Jugendzentren, der Polizei und Gerichten und warte dann bis 2. die Jugendlichen außer Rand und Band sind, damit man sie 3. in all die neu gebauten Gefängnisse stecken kann. Dafür werden nicht nur jede Menge Wärter benötigt, deren Jobs neu geschaffen werden, sondern gleich auch noch die Baubranche angekurbelt. Super Strategie, Herr Koch, Respekt!