Best of Schule – Lotte Kühn ist Eva Herman

16. Oktober 2007

von Hofnarr

Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht irgendetwas Saublödes über die deutschen Schulen verbreitet wird. Mal stellt die OECD fest, dass alles nichts taugt, mal stellen die Kultusminister fest, dass alles sehr wohl was taugt, schließlich hätte die OECD in ihrem detaillierten Bericht festgestellt, dass nur die Hälfte nichts taugt, von der anderen Hälfte ein Viertel aber gar nicht so schlimm sei… und dann melden sich natürlich neben den obligatorischen „Rektor fälscht Zeugnis“ und „Grundschüler trifft ET“-Meldungen noch die Eltern zu Wort, die ganz genau Bescheid wissen, schließlich geht ihr Kind ja zur Schule und das macht sie zu absoluten Bildungsexperten, so wie Lotte Kühn, die so tolle Bücher schrieb wie das „Lehrerhasserbuch“ oder „Elternsprechtag“. Lotte Kühn steht allerdings nur als Pseudonym für die Berliner Journalistin Gerlinde Unverzagt, was aber vielleicht auch nur als Pseudonym stehen könnte, sollte man meinen, vermutlich für Frau von der Leyen, die in Wirklichkeit Eva Herman heißt und die Geliebte von Johannes B. Kerner ist. Oder auch nicht.

Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist eine ganz andere: Warum hat noch nie jemand ein Schülerhasserbuch geschrieben? Oder noch besser ein Elternhasserbuch? Ein Bestseller wäre es allemal. Der Autor könnte dann bei RTL ganz offiziell als Eltern-Experte Interviews geben, mit den Bildungs-Experten diskutieren und mit sämtlichen Super-Nannys Super-Experten-Sachen machen.

Um auch unseren Beitrag zur Verdummungsmisere Deutschlands zu leisten, werden wir ab sofort in unregelmäßigen Abständen über das Beste aus den Schulen berichten. Best Of Schule – Laptop und Lederhose, Superhirn und Superspacken.

Den Anfang macht Schülerin L.
Lehrer: Unsere Schule bekommt einen neuen Hausmeister, Herrn H.
Schülerin L: Ist der Polizist?


Eva von Kaminfeuer-Onkel des Paradieses verwiesen!

10. Oktober 2007

von daster

herman1.jpg

So! Das hat sie nun davon, die Herman Eva. Nachdem sie bereits von der, mit dubiosen wie meinungsbildenden Hetzkampagnen nicht gerade zimperlich umsichschmeißenden „Bild“ als persona non grata geadelt wurde, zieht nun unser, in deutschen Schwiegermütter-Stricksesseln bestens bekannter und sich stets gesund ernährender Vollpfostentalker JBK (Johannes Bitchgerald Kerner???) in fantastisch aufgesetzter Art und Weise nach. Die wahren Gründe für ihren medienwirksam inszenierten Rauswurf (Vorankündigungen des „skandalösen“ Zwischenfalls wurden bereits vor der Ausstrahlung gezielt gestreut) bleiben jedoch ähnlich rätselhaft wie Kerners Geschlecht oder sein investigativer journalistischer Stil. Mögliche Varianten einer tatsächlichen Begebenheit wären:

  1. Kerner erhielt während des Interviews eine Brumm-Brumm-Vibrations-SMS seiner permanent gesunde Wurststullen schmierenden Sportlergattin, die, ob der allzu aufmüpfigen und attraktiven Blondine mit der sofortigen Beziehungsaufkündigung drohte.
  2. Kerner wird seit Monaten von seiner permanent gesunde Wurststullen schmierenden Sportlergattin abseits der Wurstproduktewerbespots dermaßen unterjocht, dass er sich sehnlichst Eva in sein IKEA-Bettchen und nicht als Gegnerin vor der Kamera wünschte; sozusagen ein ficktiver Interessenkonflikt resultierend in einer Kurzschlusshandlung.
  3. Eva war lediglich ein Hologramm, direkt vom argentinischen Führerbunker angeblich hingerichteter Alt-Nazis in ihre alte Reichshauptstadt projiziert und eindeutig zu kompliziert für Schreinemakers seit Jahren auf einer gekrümmten Umlaufbahn rotierende Resthirn-SAT1telliten (O-Ton: „Die Alte kann ich nicht riechen“); sozusagen Kerners Peace-Maker-Syndrom in Form einer prophylaktischen Streitverhinderung.
  4. Der ganze Mumpitz hat gar nicht stattgefunden und die Jungs von DreamWorks können morgen nach 8 Monaten (gefühlte Zeit seit dem damals aktuellen Beschluss Frau Herman ein- und während der Sendung überraschend wieder auszuladen) endlich mal wieder ausschlafen nachdem sie heute abend 3/4 des ZDF-GEZ-Budgets versaufen werden.
  5. JBK sabbelt am Ende tatsächlich live.

Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen –
und keiner macht die Tür auf…