DJ Tomekk im RTL Dschungelcamp

26. Januar 2008

von Hofnarr

DJ Tomekk, vor Jahren noch gefeierte HipHop-Karikatur, stolpert bei dem Versuch, sich zurück ins Rameplicht zu bugsieren. Als X-Promi beim RTL-Dschungelcamp angetreten, um Kakerlaken und Lisa Bund das Fürchten zu lehren, musste er vorzeitig abreisen – laut „Bild“ wegen eines gezeigten Hitlergrußes.

Dass Tomekk weder Stil noch Niveau hat, weiß man, seit er Beats baut, dass er aber dämlich ist, weiß man spätestens seit RTL.


The next Uri Geller is…

16. Januar 2008

… natürlich Hofnarr.

Ich habe nur mit der Kraft meiner Gedanken dich, lieben Leser, dazu gebracht, diese Zeilen zu lesen.


Wahlkampf rulez!

15. Januar 2008

von Hofnarr

Wahlkampf ist toll! Das Land ist in Aufruhr, die politischen Gegner dreschen sich Phrasen (danke C zum N, dein Name sei Duden :-) ) um die Ohren und Städte werden mit Plakaten zugemüllt – und jedes Mal, wenn man es am wenigsten erwartet, kommt Günter Grass und nervt oberlehrerhaft mit Nazi-Geschichten.

Thematisch ist vor der Landtagswahl in Hessen sogar wirklich einmal etwas geboten: Kriminelle Jugendliche – da kann jeder mitreden. Und so trauen sich auch die Politiker mit Vorschlägen in den Vordergrund, die sonst nur im Sommerloch aus ihren Hinterbänken kriechen. Die Vorschläge reichen vom Handyverbot (tolle Idee und vermutlich sehr leicht zu kontrollieren), über Führerscheinentzug (sehr wirkungsvoll bei den 14 – 17-jährigen) bis hin zum pädagogischen Resozialisationsurlaub auf Fuerte Ventura mit Kursen in Birkenstock-flechten und Batik-malen (ich liebe diese Alt-68er). Das ist natürlich alles Mist!

Mein Vorschlag: Ein Handygebot.
All die jugendlichen Straftäter, die sich mit ihren Kumpanen zum Randalieren verabreden, würden automatisch von Innenminister Schäuble registriert. Dann müsste man nur noch die gespeicherten Daten auswerten und könnte die Strolche dingfest machen, bevor sie friedvollen Passanten aufs Maul hauen können.


Roland Koch – brutalstmöglich – brutalstidiotisch

15. Januar 2008

von Hofnarr

Viele Köche – so heißt es – verderben den Brei. In Hessen reicht da ein einziger.
Roland Koch, Ministerpräsident und angetreten um als brutalstmöglicher Aufklärer das Land von korruptem Unrat zu befreien, bis er, gerade noch rechtzeitig, bemerkte, hoppla, ich bin ja selbst verwickelt. Macht ja nichts, kann ja schließlich jedem mal passieren… Schnell noch ein paar belastende Akten verschwinden lassen… muss ja nicht jeder gleich mitbekommen… Auf dem Weg zur Urne können derlei Informationen beim mündigen Bürger schon einmal verloren gehen und so darf Herr Koch weiter seine Schnitzel brutzeln.
rolandkoch.jpgQuelle: www.spiegelfechter.com
Bevor aber der Ofen aus ist, ist der stets latent farblos wirkende Ministerpräsident bemüht wieder Farbe ins Spiel zu bringen – mit orangefarbenen Schals und schwarzer Polemik. Auf seiner Homepage verspricht er 100000 neue Jobs. Vermutlich werden davon die Hälfte in den JVAs als Wärter geschaffen. Die werden nötig sein, wenn Herr Koch all die Jugendlichen einsperren will, die dank seiner Sparpolitik im sozialen Bereich nun straffällig wurden. Das scheint überhaupt der Trick zu sein. Man streiche 1. tausende Stellen bei Sozialpädagogen, Streetworkern, Sozialarbeitern, Jugendzentren, der Polizei und Gerichten und warte dann bis 2. die Jugendlichen außer Rand und Band sind, damit man sie 3. in all die neu gebauten Gefängnisse stecken kann. Dafür werden nicht nur jede Menge Wärter benötigt, deren Jobs neu geschaffen werden, sondern gleich auch noch die Baubranche angekurbelt. Super Strategie, Herr Koch, Respekt!