Roland Koch – brutalstmöglich – brutalstidiotisch

von Hofnarr

Viele Köche – so heißt es – verderben den Brei. In Hessen reicht da ein einziger.
Roland Koch, Ministerpräsident und angetreten um als brutalstmöglicher Aufklärer das Land von korruptem Unrat zu befreien, bis er, gerade noch rechtzeitig, bemerkte, hoppla, ich bin ja selbst verwickelt. Macht ja nichts, kann ja schließlich jedem mal passieren… Schnell noch ein paar belastende Akten verschwinden lassen… muss ja nicht jeder gleich mitbekommen… Auf dem Weg zur Urne können derlei Informationen beim mündigen Bürger schon einmal verloren gehen und so darf Herr Koch weiter seine Schnitzel brutzeln.
rolandkoch.jpgQuelle: www.spiegelfechter.com
Bevor aber der Ofen aus ist, ist der stets latent farblos wirkende Ministerpräsident bemüht wieder Farbe ins Spiel zu bringen – mit orangefarbenen Schals und schwarzer Polemik. Auf seiner Homepage verspricht er 100000 neue Jobs. Vermutlich werden davon die Hälfte in den JVAs als Wärter geschaffen. Die werden nötig sein, wenn Herr Koch all die Jugendlichen einsperren will, die dank seiner Sparpolitik im sozialen Bereich nun straffällig wurden. Das scheint überhaupt der Trick zu sein. Man streiche 1. tausende Stellen bei Sozialpädagogen, Streetworkern, Sozialarbeitern, Jugendzentren, der Polizei und Gerichten und warte dann bis 2. die Jugendlichen außer Rand und Band sind, damit man sie 3. in all die neu gebauten Gefängnisse stecken kann. Dafür werden nicht nur jede Menge Wärter benötigt, deren Jobs neu geschaffen werden, sondern gleich auch noch die Baubranche angekurbelt. Super Strategie, Herr Koch, Respekt!

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